Voraussetzungen

Die Einführung eines MES-Systems bedarf einer gründlichen Planung und Vorbereitung.

Da das zukünftige MES-System in die Arbeitsweise vieler Mitarbeiter eingreifen wird, ist es sinnvoll, alle Beteiligten schon frühzeitig einzubinden. Dieses Vorgehen steigert nicht nur die Akzeptanz des Systems, sondern hilft auch dabei, alle Anforderungen bei der Auswahl und in die Konzeption einfließen zu lassen. Bei einem umfangreichen Lösungsansatz, der verschiedene Funktionsbereiche abdeckt, sollte man das Projekt aufteilen und eine schrittweise Einführung planen.

Systemeinführung

Nach der Auswahl eines geeigneten MES-Systems kann der Prozess der Systemeinführung beginnen. In unseren Projekten hat sich der Ansatz, einen verantwortlichen Projektleiter auch auf Kundenseite einzusetzen, am erfolgreichsten herausgestellt. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Systemeinführung für den Projektleiter keine Aufgabe so nebenbei ist, sondern abhängig von der Projektphase großen Einsatz erfordert.

Wer hierbei spart, wird nie den vollen Nutzen des Systems erzielen.

Die Systemeinführung startet mit einem Workshop, in dem alle Anforderungen an das System geklärt und ihre technische Umsetzung abgesprochen werden. Auf dieser Basis erfolgt dann die kundenspezifische Konfiguration des Systems, i.d.R. durch Projektmitarbeiter des Systemanbieters.

Nach Freigabe durch den Kunden, kann die Installation vor Ort erfolgen.

An diese schließt sich eine Bedienerschulung an. Um rasch gute Ergebnisse zu erzielen ist es besonders wichtig, alle Beteiligten in der Einführungsphase gründlich zu schulen und darauf zu achten, dass die Anwender das neue System auch konsequent nutzen.