
Neuer Webclient als Basis für die Zukunft
Der neue Webclient läuft direkt im Browser, benötigt keine lokale Installation und ermöglicht einen deutlich vereinfachten Wechsel zwischen Clients. Eine einheitliche Gestaltung von Transaktionen, Header und Navigation sorgt für eine konsistente Bedienung, individuelles Branding lässt sich einfacher umsetzen. Optimiert für das SFT15-Terminal, lässt sich der Client ebenso auf Tablets einsetzen.
Dank Local-First-Ansatz bleibt die Oberfläche auch bei Verbindungsverlust zunächst lesend bedienbar, während der Status von Verbindung und Transaktionen transparent angezeigt wird. Bereits integriert sind zentrale MES-Funktionen wie Auftragsmanagement, Pausieren von Vorgängen, Ad-hoc-Erzeugung, Mengenrückmeldungen sowie die Auswahl und Anzeige von Zuständen. Eine flexible GraphQL-Schnittstelle bildet die technische Grundlage für kürzere Update- und Anpassungszyklen und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Webclients.

Mehr Sicherheit durch Kreuzprüfungen und digitale Freigaben
Mit der neuen Kreuzprüfung können Messungen eines Prüfschritts unabhängig voneinander durch zwei verschiedene Personen durchgeführt werden, ganz ohne feste Rollenzuteilung. Das unterstützt das Vier-Augen-Prinzip in der Qualitätssicherung. Weichen die Ergebnisse voneinander ab, wird stets das ungünstigste Ergebnis berücksichtigt.
Ergänzend lassen sich Prüfungen nun durch berechtigte Führungskräfte direkt auf dem Shopfloor bewerten und freigeben. Über die Rechteverwaltung lässt sich festlegen, wer dies darf, und bei Ablehnung kann ein Kommentar gefordert werden. Das Ergebnis: nachvollziehbar dokumentierte Prüf- und Freigabeprozesse, die sich flexibel miteinander kombinieren und an individuelle Anforderungen anpassen lassen.
Auftragsdaten per QR- oder Barcode für Drittsysteme bereitstellen
Ein neuer Barcode-Part im Template Designer ermöglicht es, Informationen wie die Nummer eines Fertigungsauftrags direkt als Barcode darzustellen und mit einem Scanner zu erfassen. Als Grundlage dienen Eingabe- oder Ausdrucksdatenpunkte, unterschiedliche Barcodetypen stehen zur Auswahl.
Statt die Auftragsnummer manuell in ein Drittsystem einzutippen, genügt ein Scan. Das spart Zeit, reduziert manuellen Aufwand und minimiert das Risiko von Übertragungsfehlern, besonders bei der Anbindung von Drittsystemen.
Fotodokumentation direkt am Prüfschritt
Fotos lassen sich jetzt direkt im QS-Part des Produktionsclients aufnehmen und unmittelbar dem jeweiligen Prüfschritt zuordnen, ähnlich wie es aus der Instandhaltung bereits bekannt ist.

So können Fehlerbilder, geprüfte Teile oder Etiketten genau dort dokumentiert werden, wo die Prüfung stattfindet. Gerade bei Abweichungen hilft ein Foto, die Situation nachvollziehbar festzuhalten, auch für spätere Auswertungen bleibt die Information direkt mit dem Prüfschritt verknüpft.

Mehrere Arbeitsgangsplits gleichzeitig anlegen
Statt Arbeitsgangsplits wie bisher einzeln nacheinander anzulegen, lassen sich im Office Client nun mehrere Splits in einem Schritt erstellen. Das vereinfacht besonders die Planung von Aufträgen, die von Anfang an auf mehrere Anlagen verteilt werden sollen.
Die einzelnen Splits lassen sich anschließend den gewünschten Arbeitsplätzen oder Fertigungsvarianten zuordnen, sodass sich Aufträge schneller aufteilen, parallel einplanen und flexibel an die tatsächlichen Bedingungen in der Produktion anpassen lassen.






