Besonderheiten

  • Linien mit verschiedenen Gut-/Schlechtteil-Ausschleusungen
  • Rüsten mit Formatwechseln
  • Kennzahlen Servicelevel, Produktivität, Durchlaufzeit mehr
  • Arbeitsgangverriegelung und Freigabelogik mehr
  • Elektronisches Ressourcen-Logbuch im Reinraumbereich

Kennzahlen Servicelevel

Der Bericht Servicelevel beinhaltet folgende Kennzahlen:

  • Für eine ausgewählte Ressource wird die Anzahl der durchgeführten Aufträge im betrachteten Zeitraum mit Ist-Ende angezeigt. Wenn ein Auftrag gestartet wurde und im betrachteten Zeitraum noch nicht zu Ende ist, wird er nicht mitgezählt. Wenn jedoch ein Auftrag vor dem betrachteten Zeitraum gestartet wurde, aber im betrachteten Zeitraum beendet wurde, wird er mitgezählt.
  • Quote der plangemäß abgeschlossenen Fertigungsaufträge. Wenn zum Beispiel im Januar 10 Aufträge geplant waren aber nur 8 abgeschlossen wurden, ergibt der Quotient 8 durch 10 daraus die Quote. Der Quotient wird aus allen Aufträgen berechnet, die im betrachteten Zeitraum ein geplantes Ende haben und denen, die dort ein Ist-Ende haben.
  • Mittlere Abweichung der Produktionszeit eines Auftrages. Hier wird zu allen Aufträgen im betrachteten Zeitraum mit einem geplanten- und einem Ist-Start und –Ende jeweils die Abweichung berechnet werden. Und zwar indem man die Ist-Dauer minus der Plan-Dauer in Werktagen rechnet. Ergebnis ist eine Liste mit Aufträgen mit positiven oder negativen Abweichung. Am Ende der Liste wird der berechnete Durchschnitt ausgewiesen.
  • Durchschnittlicher Mengenerfüllungsgrad: Hier wird zu allen Aufträgen im betrachteten Zeitraum die Ist-Gutmenge durch die Soll-Menge dividiert. Das Ergebnis ist eine Liste mit Aufträgen und ihrem Mengenerfüllungsgrad. Am Ende wir ein Durchschnitt auf Basis der der vorher berechneten Prozentwerte berechnet.
  • Servicelevel = durchschn. Mengenerfüllungsgrad x Quote der in Plan abgeschlossenen Fertigungsaufträgen

Kennzahlen Produktivität

Der Bericht Produktivität beinhaltet folgende Kennzahlen:

  •  Arbeitszeitproduktivität = produzierte Einheiten IO/ Summe der Stunden des angemeldeten Personals auf der Ressource.
  •  Maschinenproduktivität= produzierte Einheiten IO/Summenzeit des Zustands Produktion (bzw. Nutzungszeit) auf der Ressource in Stunden.Prozessqualität= Störzeit in Minuten (nur Ausfallzeiten) pro 1000 Einheiten IO). Als Beispiel: An einem Tag gab es 180 Minuten Ausfallzeit und es wurden 100.000 Gut-Stück produziert. Es ergibt sich also 180/(100.000/1.000)=180/100=1,8. 

Durchlaufzeit (DLZ) pro Artikel

Der Bericht Durchlaufzeit pro Artikel beinhaltet folgende Kennzahlen:

  • Hier wird eine Liste der Durchlaufzeiten für die einzelnen Artikel ausgegeben, die über mehrere Fertigungsaufträge gebildet werden.

Arbeitsgangverriegelung und Freigabelogik

Diese Funktion dient zum Einen zur Sicherstellung, dass ein Auftrag oder Arbeitsgang freigegeben wurde. Zum Anderen kann ergänzend eingestellt werden, welche Zustände nur an den Produktionsterminals aktivierbar sind.

Für jeden Auftrag oder Arbeitsgang gibt es einen speziellen Zustand „Freigabe“, der mindestens einmal aktiviert werden muss, bevor ein Arbeitsgang gewechselt bzw. ein Auftrag gewechselt oder abgemeldet werden kann. Dieser Zustand kann wie jeder anderer Zustand sowohl am Terminal oder auch über den Office-Client gewechselt werden bzw. aktiviert werden.

Über eine konfigurierbare Freigabelogik können bestimmte Zustände nur noch an Produktionsterminals aktiviert werden, alle anderen Zustände bleiben auch weiterhin über den Office-Client aktivierbar.

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